Grundlagen
Das Fenster-System
Die Oberfläche funktioniert wie ein Lichtpult im GrandMA-Stil: Auf einer leeren Rasterfläche ein Rechteck aufziehen, Fenstertyp wählen, verschieben und skalieren.
Fenster anlegen
Auf freier Fläche ein Rechteck aufziehen → Fenstertyp wählen. Einfacher Klick legt Standardgröße an. Titelleiste ziehen = verschieben, Eck-Handle = skalieren. Alles rastet auf ein 16×10-Grid; rote Vorschau = Platz belegt.
Views & Layouts
Die Reiter oben folgen dem Arbeitsablauf, in der Reihenfolge, in der man das Pult lernt (Details unten). Mit + legst du eigene Views an. Jedes Layout speichert sich automatisch und wird beim Start wiederhergestellt.
EinrichtenProgrammierenShowLiveÜbenAusgabe
Globale Kürzel
Überall verfügbar, egal welches Fenster gerade aktiv ist:
Space GO B Blackout P Play/Stop ←→ Section
Die Standard-Views
Sechs fertige Views, eine pro Arbeitsschritt. Jede View mit Licht zeigt den Stageplan oder die 3D-Bühne mit, damit du immer siehst, was dein Licht gerade macht. Standard-Views kannst du umbauen, aber nicht umbenennen oder löschen.
| Einrichten | Patch · Stageplan und 3D-Bühne übereinander · Gruppen |
| Programmieren | Gruppen und Presets · Programmer · Stageplan · Cue List |
| Show | Playlist · Stageplan · Cue List, darunter der Transport |
| Live | Executors und Cue-Grid · Stageplan · Fader |
| Üben | Lyrics · Noten · Setlist, darunter der Transport |
| Ausgabe | Setup · DMX-Monitor · Netzwerk und Remote |
Update von einer älteren Version: Die früheren Views Playback, Stage, Output, Busking und Üben werden einmalig durch die neuen ersetzt, aber nur, wenn du sie nie verändert hast. Selbst umgebaute Views bleiben so, wie sie sind. Gibt es eine davon nicht mehr als Standard (z. B. „Busking"), wird sie zu einer eigenen View, die du umbenennen oder löschen kannst. Eigene Views bleiben unangetastet.
Erster Start & Demo-Projekte
Beim allerersten Start fragt ein Willkommens-Dialog, womit es losgeht: Leer beginnen legt die erste Show „Meine Show" ohne Lampen an — du patchst dein eigenes Rig. Oder du öffnest eines der drei Demo-Projekte, das dann deine erste und einzige Show wird. Esc oder ein Klick neben den Dialog heißt „leer". Der Dialog kommt nur einmal; wer schon eine Show hat (auch eine aus einer älteren Version übernommene), sieht ihn nie. Alle drei Demos stehen danach jederzeit im Fenster Shows bereit.
Klein · Akustik-AbendMittel · Band-BühneGroß · Festival-Rig
Songfarben & „Farbe des Songs"
Ein Song hat beliebig viele Songfarben (Fenster Song-Licht, Noten-Fenster „ABLAUF & SONGFARBEN" oder Song-Dialog: + fügt eine der acht Farbfamilien hinzu oder öffnet mit „Eigene Farbe…" den freien Farbwähler — Feld für Sättigung und Helligkeit, Farbton-Leiste, Hex-Eingabe wie #2E8B57, die Familien als Schnellwahl. Ein Farbchip antippen öffnet den Farbwähler mit seiner Farbe: ÜBERNEHMEN ändert sie, daneben nach links/rechts schieben oder entfernen). Es gilt immer nur eine — die aktive Songfarbe:
- Section-Farbe: Jede Section-Zeile hat eine kleine Farbwahl — eine der Songfarben oder „—". Eine Section ohne eigene Farbe behält die davor.
- Farbmarker: Ein Farbmarker in der Timeline (Paletten-Knopf oder Licht-Marker „Farbe") wählt ab seiner Stelle eine der Songfarben; im Dialog darf man auch gleich eine neue hinzufügen. Er färbt die Bühne nicht mehr hart ein.
- Es zählt das letzte Ereignis (Section-Anfang mit Farbe oder Farbmarker) bei oder vor der aktuellen Stelle — auch im Stand, nach einem Sprung in eine Section. Davor gilt die erste Songfarbe. Hat ein Song gar keine Songfarben, gilt seine Farbmarkierung (der Farbpunkt aus den Song-Infos, den Playlist, Setlist und Lyrics zeigen) — im Songfarben-Editor als blasser Punkt „M".
- Standardmarker der Art Farbe und der Farb-Modifier bringen eine feste Farbe mit, die ab ihrer Stelle genauso als aktive Songfarbe gilt. Weiß hat keinen Farbton: Dann bleiben die Farben, wie programmiert.
Auf die Bühne bringt sie der Executor „Farbe des Songs" (Fader-Fenster +, Art „Farbe des Songs", Kürzel FARBE): Jede Farbe des Looks wandert auf dem Farbrad zur aktiven Songfarbe — Helligkeit und Sättigung bleiben, Weiß, Amber und UV bleiben unberührt. Der Fader ist die Stärke (0 = Farben wie programmiert, 100 % = jeder Farbton voll auf der Songfarbe), die Kachel schaltet ihn mit seinen Fade-Zeiten an und aus. Wechselt die aktive Songfarbe, laufen die Farben in der Übergangszeit (= Einblenden, Standard 1,5 s) auf dem kürzesten Weg ums Farbrad zur neuen — nie durch Grau. Gibt es mehrere solche Executoren, gilt der stärkste. Solange die Musik-Automatik läuft, dreht sie zur selben Farbe („Farbe einfärben", höchstens 75 %); es gilt der größere Wert. Ohne Automatik entscheidet allein der Executor — Fader auf 0 heißt Farben wie programmiert. Ältere Shows mit Farbstimmung bekommen ihn beim Laden einmal mit der Stärke, mit der sie bisher eingefärbt wurden. Während einer Moderation dreht keiner von beiden — Gesichter sollen dann im Arbeitslicht stehen.
Shows von vor den Songfarben: Die alte „Farbstimmung" wird Songfarbe 1, alte Farbmarker zeigen auf die passende Songfarbe (fehlt sie, wird sie angehängt), und wer Farbmarker hatte, bekommt einmalig den Executor „Farbe des Songs" (an, 100 %), damit die Marker weiter zu sehen sind.